Wacker Neuson Mobilbagger EW100

Meet Connectivity

Die intelligent vernetzte Baustelle


Der Arbeitsalltag auf der Baustelle birgt vielseitige Herausforderungen. Die Wacker Neuson Group legt bei der Entwicklung digitaler Lösungen Wert darauf, dass diese das Arbeitsleben ihrer Kunden wirklich erleichtern. Ein Besuch auf der vernetzten Baustelle.

Intelligent verbunden

Auf einer Baustelle laufen viele Prozesse parallel ab, die Arbeitstaktung ist eng. Die Bauleitung hält alle Fäden zusammen, weshalb sie immer den Überblick über das Geschehen haben muss. Für eine genaue Planung ist es optimal, wenn alle Informationen an einem Ort zu finden sind. Genau das ermöglichen digitale Tools wie die cloudbasierte Softwarelösung EquipCare Pro von Wacker Neuson. Vom Baukran bis zum Bauzaun können Nutzer darüber ihren Geräte- und Maschinenpark verwalten oder den Personaleinsatz planen – und das unabhängig von Marke oder Hersteller der jeweiligen Maschinen. „Mit EquipCare Pro wissen wir immer, wo sich alle unsere Maschinen, Geräte und weiteren Ausrüstungsgegenstände befinden und wie viele Stunden sie schon im Einsatz sind. Es erleichtert unseren Arbeitsalltag deutlich – und spart Zeit“, erklärt Jens Briegel, Leiter Bauhof Krämer Bau und überzeugter Nutzer von EquipCare Pro. Auch die Wartung der Maschinen lässt sich mithilfe der Bausoftware dokumentieren und die Termine lassen sich dafür planen und verwalten. Das Ergebnis: Maschinen und Geräte sind deutlich besser ausgelastet und fallen seltener aus, was in der Folge die Produktivität des Maschinenparks steigert.

Maschineneinsätze effizient planen

Eine weitere Lösung, die hilft, den Überblick über die Maschinenflotte zu behalten und ihren Einsatz effizient zu planen, ist die Telematiklösung EquipCare. Wacker Neuson Kunde Dariusz Materna, Inhaber von Eurosprzęt Dariusz Materna in Polen, weiß als Vermietunternehmer den Nutzen besonders zu schätzen: „Mit EquipCare können wir unsere Maschinen optimal verteilen, anstehende Wartungen und Reparaturen planen und so die Laufzeiten erhöhen.“ Auf der vernetzten Baustelle genügt ein Blick auf das Smartphone, um zu wissen, wo sich zum Beispiel der Bagger EW100 von Wacker Neuson gerade befindet und wie viele Stunden er bereits in Betrieb ist.

Mit EquipCare können wir unsere Maschinen optimal verteilen, anstehende Wartungen und Reparaturen planen und so die Laufzeiten erhöhen.

Dariusz Materna, Inhaber von Eurosprzęt Dariusz Materna in Polen

Eine neue Ära

Der Fahrer des Mobilbaggers EW100 der neuesten Generation wählt auf dem 10-Zoll-Touchscreen-Display ein neues Anbaugerät aus, speichert einmalig die Daten dazu ein und die Maschine passt sich zukünftig einfach auf Knopfdruck dem Anbaugerät an. So reguliert der Bagger beispielsweise den bedarfsgerechten Durchfluss des Hydrauliköls. Und das System ist sehr bedienerfreundlich. Jeder Fahrer kann seine bevorzugten Einstellungen vornehmen und speichern. Mit all diesen Features ist der Bagger einzigartig in seiner Klasse und setzt Maßstäbe bei Leistung, Sicherheit, Effizienz und im Bedienkomfort. „Bei der Entwicklung des Baggers stand die Baustelle 4.0 im Fokus“, unterstreicht Franz Rimböck, Director Digital Products and New Business in der Wacker Neuson Group, und ergänzt: „Der Bagger EW100 bringt alles mit, um neue Assistenzsysteme oder Anbaugerätesteuerungen über ein Software-Update nachrüsten zu können.“

Digitaler Live-Support mit Smart Glasses

Auf der anderen Seite der Baustelle trifft derweil eine Servicetechnikerin ein, um sich einen Dumper anzuschauen. Im Gepäck hat sie die Smart Glasses von Wacker Neuson. Mit der Mixed-Reality-Brille verbindet sie sich bei Bedarf mit Experten von Wacker Neuson, die in Echtzeit vom Büro aus durch die Augen der Technikerin auf die zu reparierende Maschine blicken, aber auch Daten ihres Bildschirms auf die Brille übertragen können. „Die Technik der Baumaschinen wird immer komplexer, dadurch steigt der Bedarf, Servicetechniker vor Ort bei Reparaturen und Wartungen zu unterstützen“, ergänzt Franz Rimböck. Die Servicetechnikerin kann den Fehler dank der Live-Unterstützung schnell identifizieren und reparieren. Der Dumper ist nach nur kurzer Zeit wieder betriebsbereit. Durch die direkte Unterstützung verringern sich Ausfallzeiten, was Kosten und Zeit spart.

Die Technik der Baumaschinen wird immer komplexer, dadurch steigt der Bedarf, Servicetechniker vor Ort bei Reparaturen und Wartungen zu unterstützen.

Franz Rimböck, Director Digital Products and New Business in der Wacker Neuson Group

Alles auf einem Smartphone

Eine weitere smarte Anwendung, die den Arbeitsalltag erleichtert: Auf der Baustelle gehören Vibrationsplatten zur Standardausrüstung. Mit einer App von Wacker Neuson lassen sich ferngesteuerte Platten in Zukunft sogar über das Smartphone bedienen. Der Vorteil: Das Wechseln von Fernsteuerungen entfällt, da alle Modelle mit einem Smartphone gesteuert werden können. Die Vibrationsplatte ist nur eines von vielen etablierten Produkten, die Wacker Neuson durch digitale Upgrades stetig verbessert.

Digitalisierung über die Baustelle hinaus

Die Digitalisierung geht für Wacker Neuson weit über den Baustellenzaun hinaus. Das beweist das datenbasierte Assistenzsystem ConcreTec. Mit dem digitalen Tool lässt sich der Fortschritt der Verdichtung von Betonteilen in Echtzeit überwachen. Das sorgt für maximale Prozesskontrolle und reproduzierbare Qualität beim Betonverdichten. Während der gesamten Prozessdauer dokumentiert das Assistenzsystem die Daten und stellt sie in einem übersichtlichen Protokoll zur Verfügung. Damit verbessert ConcreTec Produktionsabläufe, verkürzt Ausformzeiten und minimiert Qualitätsrisiken in der Herstellung von Betonfertigteilen.

   Mit ConcreTec lässt sich der Fortschritt der Verdichtung von Betonteilen überwachen und dokumentieren.

Baustelle der Zukunft

Wie sieht die Baustelle von morgen aus? Autonome Vibrationsplatten entwickelt die Wacker Neuson Group schon jetzt. Auch Baumaschinen werden darauf vorbereitet. „Wir sprechen in der Entwicklung eher von einer weichen Autonomie oder einer automatisierten Kollaboration zwischen Mensch und Maschine“, erläutert Franz Rimböck. Der Mensch werde auch in Zukunft seinen Platz auf der Baustelle behalten, da aus heutiger Sicht nur er in der Lage sei, die komplexen, dynamischen Gegebenheiten und die unterschiedlichsten äußeren Umstände einzuschätzen. Was aber schon heute feststeht: Echte Vorteile für die Kunden stehen bei der Entwicklung der autonomen Maschinen für die Wacker Neuson Group weiter im Mittelpunkt.

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