Innovation & Technologie

Die Wacker Neuson Group investiert fortwährend gezielt in Forschung und Entwicklung, um ihr Leistungsportfolio und die Position als Technologieführer in den Kernmärkten Europa und Nordamerika auszubauen und sich in weiteren Märkten zu etablieren. Themen wie alternative Antriebe, Fahrerassistenzsysteme und die intelligente, digitale Vernetzung von Produkten und Dienstleistungen sind von großer Bedeutung, um den Kundennutzen weiter zu steigern. Zusätzlich entwickeln wir beständig neue Geschäftsmodelle und optimieren Prozesse und Services wie beispielsweise die Vertriebsunterstützung und Produktionsplanung.
 

Innovative Ideen entstanden in einer unserer Designstudien, die wir gemeinsam mit Studenten durchgeführt haben. Sind auch Sie Student und möchten mit uns zusammenarbeiten? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf oder bewerben sich initiativ bei uns.


Wir sehen Innovationen als Grundlage für unseren langfristigen Erfolg. Durch Forschung und Entwicklung gestalten wir den digitalen Wandel in der Branche aktiv mit, wobei die Digitalisierung bei uns die gesamte Wertschöpfungskette umfasst. Dazu gehören alle Planungs-, Produktions-, Bestell-, Liefer- und Montageprozesse, aber auch betriebswirtschaftliche Abläufe. Auf unseren Bereich der Baubranche übertragen ist die Digitalisierung sämtlicher Bauabläufe über alle Projektphasen hinweg ein wichtiger Schritt hin zur Industrie 4.0.

Die Wacker Neuson Group arbeitet aktiv an neuen Technologien und entwickelt ihre Produkte und Lösungen ständig weiter. Dabei sind wir offen für verschiedenste Partnerschaften. Sind Sie Student und arbeiten an einem der folgenden Themen: Advanced Machines, Smart Factory oder Smart Processes? Dann schicken Sie uns gerne Ihre Initiativbewerbung. Sie möchten als Geschäftspartner bei unseren Innovationen einsteigen? Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

Advanced Machines

 

Mit Blick in die Zukunft und dem Fokus auf unsere Kunden arbeiten wir fortwährend an der Baumaschine von morgen. Dabei stehen bei der Wacker Neuson Group zwei Richtungen im Mittelpunkt: Automatisierung und Elektrifizierung. Mit neuen Technologien und Lösungen können wir unseren Kunden auch zukünftig innovative Produkte und Lösungen anbieten. Bereits entwickelte Konzepte für Advanced Machines sind die autonome Vibrationsplatte sowie zero emission Produkte, die völlig emissionsfrei arbeiten.


Autonome Vibrationsplatte

Die autonom gesteuerte und mit Verdichtungskontrolle ausgestattete Vibrationsplatte DPU110r ist ein eindrucksvolles Beispiel für eine kundenorientierte Lösung zur Effizienzsteigerung auf der Baustelle. Die autonome Vibrationsplatte wurde als Studie erstmals auf der Messe Bauma 2019 vorgestellt. Die Bedienung der Platte erfolgt über ein Tablet, der zu verdichtende Bereich wird einfach mit dem Finger auf dem Touchscreen eingezeichnet. Die Verdichtungsarbeiten werden lückenlos dokumentiert, da die Platte sämtliche Schritte digital aufzeichnet und somit automatisch einen Leistungsnachweis für Bauunternehmer erbringt. 


zero emission

Immer strengere Auflagen im Bereich der Abgasemissionen haben auch Auswirkungen auf die Baumaschinenbranche. Die Wacker Neuson Group arbeitet seit mehreren Jahren an einer kurzen und einfachen Antwort auf diese Herausforderungen: zero emission.

Der Gedanke dahinter: Wo keine Abgase und kein Lärm entstehen, wird die Überprüfung von Grenzwerten überflüssig. Und eine Technologie, die keine Einschränkungen bei Kosten und Alltagstauglichkeit mit sich bringt, wird angenommen – und erzielt tatsächlich einen Effekt für alle: den Nutzer, den Unternehmer und die Umwelt.

www.wackerneuson.com/zeroemission


Smart Customer Solutions

Bei der Wacker Neuson Group steht immer der Kundennutzen im Fokus, weshalb wir unseren Kunden innovative Lösungen, unsere „Smart Customer Solutions“, anbieten. Gemeinsam mit Geschäftspartnern entwickeln wir unsere Produkte und Lösungen ständig weiter und treiben damit Innovationen am Markt voran.

Für unsere Kunden denken wir in die Zukunft. Deswegen arbeiten wir einerseits an der Weiterentwicklung unserer Produkte zu „smarten” Produkten, die das Arbeiten noch effizienter und einfacher machen. Andererseits beschäftigen wir uns mit zukunftsfähigen neuen Geschäftsmodellen. Ein Beispiel dafür ist das Konzept der Wacker Neuson OnSite Box, das die kurzfristige Verfügbarkeit von Maschinen auf der Baustelle steigert. Dieser Container, der mit verschiedenen Mietmaschinen bestückt werden kann, ermöglicht es Kunden, Baumaschinen und -geräte einfach und flexibel anzumieten, die Box vor Ort zu öffnen und die entsprechende Maschine herauszunehmen. Dabei gilt das Prinzip „Pay-per-use“, das heißt der Kunde zahlt nur für die tatsächliche Zeit, in der das Produkt auch genutzt wurde. Bauunternehmern bietet die OnSite Box eine zusätzliche Sicherheit. Außerdem ergeben sich durch den flexiblen Standort des Containers Kosten- und Zeitvorteile: Die Wacker Neuson OnSite Box kann direkt am Ort des Geschehens, beispielsweise auf der Großbaustelle oder in urbanen Gegenden, aufgestellt werden.

Wenn auch Sie eine Idee für ein zukunftsfähiges neues Geschäftsmodell haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

Bauen 4.0

Die Digitalisierung hat Auswirkungen auf sämtliche Branchen, so auch auf die Baubranche. Um die Bestandteile, Auswirkungen und Möglichkeiten dieses Trends Bauen 4.0 näher zu untersuchen, beteiligen wir uns an einem gleichnamigen Forschungsprojekt. In Zusammenarbeit mit Universitäten und weiteren Unternehmen der Branche untersuchen wir die Maschinenautomatisierung, die Digitalisierung von Prozessen auf der Baustelle sowie die Vernetzung und Übertragungstechnologien von Maschinen.

Bauen 4.0 ist Ihr Thema und Sie sind auf der Suche nach einem Industriepartner? Wir freuen uns über Ihre Nachricht!

IoT & Telematik

Trends wie Internet of Things (IoT) und Telematik nehmen wir ernst und können unseren Kunden in diesem Bereich bereits marktfähige Lösungen anbieten: In Zusammenarbeit mit Partnerfirmen mit hoher Expertise in diesen Bereichen haben wir unsere Telematik-Lösung EquipCare entwickelt. Sie sorgt für Transparenz im Fuhrparkmanagement, denn mit EquipCare ausgestattete Maschinen melden sich bei Wartungsbedarf, Betriebsstörungen oder unerwartetem Standortwechsel in Echtzeit auf das Endgerät (Smartphone, Tablet, PC) des Kunden. Wenn die Maschine einen Fehler feststellt, sendet sie diese Information an das EquipCare System und ermöglicht so eine schnelle Reaktion der Techniker. Online werden wichtige Ereignisse im Lebenszyklus einer Maschine angezeigt: eine wertvolle Informationsquelle für den Techniker und eine detaillierte Dokumentation über die Maschine. Der Maschinenservice ist somit noch effizienter und Standzeiten reduzieren sich auf ein Minimum.

 

Die zunehmende Vernetzung von Maschinen erfordert eine enge Zusammenarbeit von Herstellern und Kunden. Deswegen ist die Wacker Neuson Group Mitglied des in München gegründeten Arbeitskreises Machines in Construction (MiC 4.0). Ziel des Projekts ist es, die vor der Branche liegenden Herausforderungen der Digitalisierung gemeinsam mit allen Akteuren der gesamten Wertschöpfungskette bearbeiten zu können.

Internet of Things oder Telematik sind Ihre Themen und Sie sind auf der Suche nach einem Partner? Wir freuen uns über Ihre Nachricht!


Smart Factory

Zum Bereich Smart Factory gehören alle Lösungen, die innerhalb der Wacker Neuson Group dazu beitragen, die Produktion zu optimieren. Dazu zählt beispielsweise der Einsatz von Assistenzsystemen in der Montage, Fertigung und Intralogistik, um Fehler zu minimieren und dem Bediener die Arbeit zu erleichtern.

Ein digitales Störungs- und Qualitätsmanagement gewährleistet konsequent die hohe Qualität der Maschinen und die Erstellung einer lückenlosen digitalen Maschinenhistorie. Beispielsweise funktionieren Montagewerkzeuge in der Produktion nur dann, wenn sie für den Montageschritt eines bestimmten Produktes tatsächlich auch benötigt werden.

Konzernweit wird darüber hinaus an digitalen Objekten und Modellen gearbeitet, die als erster Schritt zu einem „digitalen Zwilling” die Realität abbilden sowie Verbesserungen in der Maschinenüberwachung und Zeitwirtschaft herbeiführen sollen. Auch die Technologie des 3D-Drucks wird aktuell bereits im Prototypenbau genutzt. Virtuelle Prototypen und die standortübergreifende Entwicklungszusammenarbeit mit Hilfe von Virtual Reality Anwendungen sind weitere Beispiele für smarte Lösungen in der Produktion.

Wir setzen viel Wert auf Austausch und Wissenstransfer. Deswegen forschen wir beispielsweise im Bereich industrieller Informations- und Kommunikationstechnologien im Rahmen des Projekts Pro2Future und untersuchen gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Wissenschaft und weiteren Unternehmen die Charakteristik von Assistenz im Produktionskontext (MMAssist). Daneben arbeiten wir an Projekten im Bereich Indoor Localization: Hier entwickeln wir Möglichkeiten, die Maschinen im Produktionsverlauf digital zu verfolgen, um die Produktionsplanung zu optimieren. Die Wacker Neuson Group legt großen Wert auf das Mitwirken an Forschungsprojekten, um nicht nur intern den Austausch und die Ideenentwicklung zu fördern, sondern auch mit externen Partnern zu kooperieren.


Smart Processes

Die Digitalisierung aller Prozesse ermöglicht eine noch schnellere und effizientere Arbeitsweise. Beispielsweise wird der Einsatz von Augmented, Virtual und Mixed Reality derzeit in der Wacker Neuson Group erprobt.

Dabei kommen diese Technologien beispielsweise bei der Positionierung von Anbauteilen, beim Vergleich zwischen alten und neuen Versionen sowie bei der Prüfung der Rundumsicht des Fahrers und der Bewegung von Objekten zum Einsatz.

VR Simulationen

Neue Technologien bieten beispielsweise Servicetechnikern Unterstützung und Hilfestellung beim konkreten Serviceeinsatz oder der Instandhaltung. Ziel ist es, dadurch Ausfallzeiten von Maschinen beim Kunden so gering wie möglich zu halten und den Service für unsere Kunden zu optimieren.

Kabinensimulator

In einem realitätsnahen Fahrsimulator von Kramer können Kunden noch vor dem Bau eines ersten Prototypen erleben, wie Produkte virtuell getestet werden. Außerdem ist durch den Simulator sowohl eine Ergonomie- als auch eine Sichtfeldanalyse möglich, da jedes beliebige Modell in der „virtuellen Welt“ eingefügt werden kann. Für interne Schulungen und Trainings bietet sich der Simulator ebenfalls an.

Sie beschäftigen sich mit der Digitalisierung von Prozessen? Sie möchten mit uns zusammenarbeiten?
Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf!