Aktionäre beschließen attraktive Dividendenrendite

Die Aktionäre der Wacker Neuson SE stimmten auf der heutigen Hauptversammlung für eine Dividendenzahlung in Höhe von 0,50 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,17 Euro). Darüber hinaus wurde ein genehmigtes Kapital geschaffen, das den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 25 Prozent zu erhöhen, um sich bietende Chancen zur Stärkung der Marktposition von Wacker Neuson wahrzunehmen.

Beschlüsse der Hauptversammlung werden mit großer Mehrheit gefasst
196 Aktionäre mit insgesamt 59.992.814 Stimmrechten waren heute auf der ordentlichen Hauptversammlung der Wacker Neuson SE in München vertreten. Damit lag die Präsenz gemessen am Grundkapital von 70,14 Mio. Aktien bei 85,53 Prozent. Die Aktionäre stimmten dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu, für das Geschäftsjahr 2011 rund 41 Prozent des Konzernjahresüberschuss 2011 auszuschütten. Dies entspricht einer Ausschüttungssumme von 35,07 Mio. Euro und einer Verdreifachung der Dividende je Aktie gegenüber dem Vorjahr von 0,17 Euro auf 0,50 Euro. Damit beteiligt die Wacker Neuson SE ihre Aktionäre angemessen am Unternehmenserfolg des vergangenen Jahres. Zuletzt hatte die Gesellschaft eine Dividende dieser Höhe im Vorkrisenjahr 2007 an seine Aktionäre ausgeschüttet.

Auf der ordentlichen Hauptversammlung präsentierte der Vorstandsvorsitzende Cem Peksaglam rückblickend das Geschäftsjahr 2011, erläuterte den bisherigen Geschäftsverlauf in 2012 und die künftige Entwicklung von Wacker Neuson im Rahmen der eingeleiteten Wachstumsstrategien. Dies wurde von den Aktionären mit großem Interesse aufgenommen.

Cem Peksaglam erläuterte auch die Vorteile eines neuen genehmigten Kapitals in Höhe von 25 Prozent des derzeitigen Grundkapitals, welches dem Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats in den nächsten 5 Jahren die Ausgabe von bis zu 17.535.000 neuen Aktien ermöglicht. Die Wacker Neuson SE steht im nationalen und internationalen Wettbewerb. Mit dem genehmigten Kapital kann die Gesellschaft z.B. geeignete Unternehmen oder Beteiligungen erwerben und als mögliche Gegenleistung Aktien der Wacker Neuson SE gewähren. Es ist aber auch möglich, durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlagen eine weitere, bankenunabhängige Finanzierungsmöglichkeit zu nutzen. Die Aktionäre befürworteten diesen Vorschlag und ermöglichen es der Gesellschaft so, ihre Wettbewerbsposition weiter zu stärken, ohne ihre Finanz- und Liquiditätsmöglichkeiten zu belasten. Das bestehende genehmigte Kapital war zuvor im April 2012 ausgelaufen.

„Der Beschluss unterstützt die Strategie unseres Konzerns und gewährleistet eine größtmögliche    Flexibilität,    sowohl    gegenüber    möglichen    Partner-    wie Finanzunternehmungen. Auch wenn derzeit noch keine konkreten Pläne zur Ausnutzung des genehmigten Kapitals bestehen, so werden wir in die Lage versetzt Chancen zu ergreifen, die unsere Marktposition und Wettbewerbsfähigkeit verbessern können“, erläutert Cem Peksaglam. Bis zum Jahr 2016 hat sich der Konzern ambitionierte Wachstumsziele gesetzt. Er will sich verstärkt auf die Marktdurchdringung und Vertriebskraft fokussieren und so Marktanteile ausbauen, seine Innovationsstärke behaupten und seine Marktpräsenz im Interesse seiner Kunden noch internationaler ausrichten. Umsetzbare Vertriebspotenziale hat Wacker Neuson neben seinen Kernmärkten in Europa und Nordamerika insbesondere in den Emerging Markets identifiziert, allen voran in Südamerika, Osteuropa und Asien. „Die weitere Internationalisierung wird unseren Konzern bei kürzer werdenden konjunkturellen Zyklen und zunehmender Volatilität einzelner Märkte und Regionen insgesamt ein stabiles Wachstum ermöglichen“, so Peksaglam weiter.

Des Weiteren bestätigten die Aktionäre Herrn Dr. Matthias Bruse, Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei P+P Pöllath+Partners, München, in seinem Amt als Aufsichtsratsmitglied der Wacker Neuson SE; Dr. Bruse war im vergangenen Jahr zunächst gerichtlich zum Aufsichtsrat bestellt worden.

Weitere Beschlüsse betrafen die Aufsichtsratsvergütung, den Erwerb eigener Aktien sowie die Zustimmung zu einem Gewinnabführungsvertrag mit einer Tochtergesellschaft. Außerdem stand die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat auf der Tagesordnung. Zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2012 wurde die Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, bestellt.

Positiver Geschäftsverlauf erwartet
Umsatzwachstum im Bereich der Kompaktmaschinen und Baugeräte, insbesondere bedingt durch eine zunehmende Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Situation in Nordamerika und insgesamt weiterhin hoher Nachfrage in Europa, haben dem Konzern ein erfolgreiches erstes Quartal 2012 ermöglicht. „Die hervorragende Entwicklung in 2011 hat sich im ersten Quartal 2012 fortgesetzt. Wir erleben eine steigende Nachfrage nach Baugeräten und kompakten Maschinen, da die von uns eingeleiteten Wachstumsstrategien zunehmend greifen und sich unsere Investitionen auszahlen. Natürlich lässt das insgesamt positive gesamtwirtschaftliche Umfeld dies derzeit auch zu“, so Peksaglam. „Wir sind zuversichtlich, unsere Ziele für dieses Jahr mit rund 1,1 Mrd. Euro Umsatz und mindestens 15 Prozent EBITDA-Marge zu erreichen – trotz anhaltender Unsicherheiten im europäischen Raum.“ Mit einer Eigenkapitalquote (vor Minderheiten) von rund 70 Prozent und einer im Branchenvergleich geringen Nettofinanzverschuldung ist Wacker Neuson auch finanziell bestens aufgestellt. Der Konzern erwartet zudem einen weiterhin positiven Geschäftsverlauf über das Jahr 2012 hinaus.

Abstimmungsergebnisse der Hauptversammlung 2012:
Die Abstimmungsergebnisse und weitere Informationen zur Hauptversammlung finden Sie auf unser Internetseite unter: 
http://corporate.wackerneuson.com/ir/de-hauptversammlung_12.php

Ihr Ansprechpartner:
Wacker Neuson SE
Katrin Yvonne Neuffer
Leiterin Unternehmenskommunikation/Investor Relations
Preußenstr. 41
80809 München
Tel: +49-(0)89-35402-173
katrin.neuffer@wackerneuson.com
www.wackerneuson.com

Über Wacker Neuson
Der Wacker Neuson Konzern ist einer der führenden Hersteller von Baugeräten („Light Equipment“) und Kompaktmaschinen („Compact Equipment“) – mit über 30 Tochtergesellschaften und über 140 Vertriebs- und Servicestationen weltweit. Die Produktion erfolgt an drei Standorten in Deutschland, einem Standort in Österreich, in einer Komponentenfertigung in Serbien, an zwei Standorten in den USA sowie an einem Standort auf den Philippinen. Die Produkte des Unternehmens tragen den Markennamen Wacker Neuson. Zudem werden Kompaktmaschinen in Europa unter der Marke Kramer Allrad und unter der Marke Weidemann (Landwirtschaft) vertrieben. Mit seinem Leistungsangebot orientiert sich das Unternehmen an den „Profi-Anwendern“ unter anderem aus dem Bauhauptgewerbe, dem Garten- und Landschaftsbau, der Landwirtschaft, den Kommunen sowie Unternehmen aus der Industrie, wie beispielsweise der Recycling- und Energiebranche. Diesen bietet das Unternehmen mehr als 300 Produktgruppen sowie eine weltweite Ersatzteilversorgung.